
Nicole Oehri
Das Programm war vielfältig und bunt: Wir besuchten die Wirkungsstätten des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara, zum Beispiel San Damiano, das kleine Kirchlein etwas unterhalb der Altstadt, das Franziskus mit seinen eigenen Händen wieder aufgebaut hat. Ebenso San Rufino, die damalige Bischofskirche, in der Franziskus getauft wurde, oder die Porziunkula, die kleine Kapelle im Tal, die zu Franziskus‘ Lebzeiten mitten in einem Wald stand und ihm und seinen Brüdern als Heimat diente. Wir wanderten zur Rocca Maggiore, der Burg, die über der Altstadt thront, wie auch zur Carceri am Monte Subasio, Franziskus‘ Rückzugsort, wo er gerne alleine war, betete und fastete. Wir feierten einen Gottesdienst in San Francesco, der Grabeskirche des heiligen Franziskus. Wir badeten im See, machten Wettspiele auf der Piazza und knüpften dabei Kontakt mit anderen Pilgern. Wir bastelten, stärkten uns gegenseitig den Rücken, wir sangen und spielten gemeinsam und lernten einander kennen und schätzen.
Das Wetter war heiß, kein Wölckchen wollte unseren Himmel trüben, und genauso klar und strahlend war auch die Laune aller Beteiligten. Die durchgehend zu friedenen Gesichter der motivierten Jugendlichen, die sich alle auf diese Reise einließen und mitmachten, zeigten die gute Stimmung untereinander deutlich. Nach fünf intensiven, schönen, lehrreichen, beeindruckenden, nahezu reibungslosen Tagen konnten oder mussten wir glücklich und gesegnet die Heimreise an treten.
Elena: „Von 4. – 9. September waren wir – eine gro ße Jugendgruppe im Alter von 13 bis 16 Jahre – auf einer Pilgerreise nach Assisi. Mit einem Reisebus ging es am Freitag um 6.00 Uhr los ins Abenteuer. Fünf Nächte haben wir in einer Unterkunft in der Nähe der Kirche San Francesco geschlafen. Jeden Tag hatten wir volles Programm: Baden im Trasimenosee, Stadt erkundung, Abendlob auf der Rocca mit Sonnenun tergang und tolle Momente mit der ganzen Gruppe. Ich nehme von dieser Reise die Geschichte von der heiligen Klara und von Franz von Assisi mit, die ihr Leben umgekrempelt haben, egal, was andere gesagt haben. Zusammengefasst war das eine tolle Reise mit vielen imposanten Erlebnissen.“
Julia: „Sehr besonders war für mich, dass wir als ein so bunt zusammengemischter Haufen losgefahren sind, aber in kurzer Zeit aus uns eine Gemeinschaft wurde, in der man lachen, Spaß haben sowie auch beten, singen und neue Dinge entdecken konnte. Gemeinsam haben wir sehr viel erlebt, gesehen und auch gelernt. Ich bin sehr dankbar dafür und möchte dieses Gefühl auf jeden Fall behalten, auch über die Reise hinaus."
Katharina: „Mein Highlight war der Sonnenuntergang auf der Rocca Maggiore. Besonders gut gefallen haben mir die Abendlobe, die wir miteinander gestaltet und gefeiert haben, bei denen auch sehr viel gesungen wurde. Die Reise war für mich eine sehr wertvolle und besondere Erfahrung. Die vielen gemeinsamen Momente in der Gruppe haben mich sehr berührt und ich habe dadurch neue Freundschaften geschlossen. Diese Reise war einfach unvergesslich und ich würde sie sofort wieder machen.“
Emma: „Für mich war die Reise ein unvergessliches Erlebnis. Wir waren eine sehr gute Gemeinschaft und hatten es wirklich lustig miteinander, haben viel zu sammen gesungen, Spiele gespielt und vieles mehr. Ich fand unsere Ausflüge sehr schön, zu meinen Highlights gehören auf jeden Fall der Sonnenuntergang am zweiten Abend auf der Rocca und die Abende auf der Piazza mit meinen Freunden und Eis.“
Simon Gribi: „Ich bin sehr dankbar für diese beson dere Gruppe und die vielen schönen und sehr tiefgehenden Momente und Begegnungen. Für mich war die ganze Reise mit den Jugendlichen und dem Team ein Highlight des Jahres und ich freue mich schon auf eine Wiederholung!“
Und ein herzliches Dankeschön für die finanzielle Unterstützung dieser Reise durch die Tostner Freunde, die Pfarren und die Junge Kirche!